Es ist fünf nach Übergabe – die Wortuhr QLOCKTWO LARGE RUST kommt ins Museum

Lange zögern musste ich nicht, als ich vor einigen Wochen auf Marco Biegert und Andreas Funk mit der Bitte zuging, dem Landesmuseum eine QLOCKTWO LARGE RUST zu schenken. Die beiden Geschäftsführer des Schwäbisch Gmünder Manufaktur-Unternehmens Biegert & Funk waren sofort angetan von dem Gedanken, dass die von ihnen erfundene Uhr ins Museum kommen solle.

A star is Born

Die QLOCKTWO LARGE RUST – und natürlich die sympathischen Erfinder dieser Uhr – standen im Zentrum des Blitzlichtgewitters, als vor einigen Tagen die Uhr offiziell übergeben wurde.

Zwei kluge Köpfe – ein Gedanke

Zwei kluge Köpfe – ein Gedanke

Zahlreiche Journalist_Innen interessierten sich für diesen besonderen Zeitmesser und seine – für ein frischgebackenes Museumsobjekt noch relativ kurze – Geschichte. Biegert und Funk, seit Jugendtagen Freunde, haben über mehrere Jahre getüftelt, bis die ersten Exemplare 2009 auf den Markt kamen. Und seitdem ist die Uhr auf der Erfolgsspur. Sie wird inzwischen in 26 Sprachen hergestellt – darunter Japanisch, Arabisch und natürlich Schwäbisch!

 

 

 

Die Poesie der Zeit

Das Besondere an einer Wortuhr ist, dass die Zeit nicht mit Ziffern und Zeigern anzeigt wird, sondern mit Worten. Zahlen werden in Sprache übersetzt – eine poetische Darstellung des naturwissenschaftlichen Phänomens „Zeitmessung“. Dem entspricht die verdichtete und klare Formensprache. Der langsame Wechsel der Zeitanzeige, die Gleichmäßigkeit der quadratischen Form und die Anzeige mittels Licht geben der Uhr so einen regelrecht metaphysischen Charakter. Die handgerostete Oberfläche macht jedes Exemplar der QLOCKTWO LARGE RUST zu einem Unikat und zu einem Kunstwerk.

Die Uhr als Kunstwerk

Die Uhr als Kunstwerk. 
© QLOCKTWO® CREATOR’S EDITION RUST

Auf dem Weg ins Museum

Als technische und gestalterische Innovation und als Zeitmesser aus Baden-Württemberg passt die Wortuhr hervorragend in die Uhrensammlung des Landesmuseums. Dorthin haben unsere Restauratoren sie dankenswerterweise direkt im Anschluss an die Übergabe gebracht– mit vereinten Kräften, denn so eine Metallplatte hat ihr Gewicht.

Ab jetzt ein Museumsobjekt und nur noch mit Handschuhen anzufassen!

Ab jetzt ein Museumsobjekt und nur noch mit Handschuhen anzufassen!

In illustrer Gesellschaft – Die QLOCKTWO im Uhrengewölbe

In illustrer Gesellschaft – Die QLOCKTWO im Uhrengewölbe

Nun hängt sie im Uhrengewölbe und verträgt sich hervorragend mit den Prunkuhren der Renaissance, die sie umgeben. Ab sofort ist sie also während der Öffnungszeiten zu besichtigen. Ich freue mich sehr über diesen Zuwachs – und träume schon von der arabischen Ausgabe.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.